Italien
Die Tage vergingen wie im Fluge, vieleicht lag es auch daran das ich mit so viel beschäftigt war. Steve und ich verbrachten so viel Zeit mit einader wie es unsere Vorbereitungen nur zu ließen. Trotz allem konnte ich mir seinen neuen Namen einfach nicht merken, ich vergass ihn in den unpassendsten Augenblicken, daran mußte ich mich erst gewönnen. Als Steve die Hoffnung schon fast auf gab klappte es doch, nur in intimen Momenten brachte ich es nicht über mich ihn Lucas zu nennen, da es sich irgendwie falsch anfühlte.Vincent telefonierte jeden Abend mit mir und obwohl er sich nichts anmerken lies, wußte ich das er doch ein wenig Angst hatte in ein völlig für ihn fremdes Land zu ziehen.Das kann ja lustig werden, dachte ich bei mir, jetzt wären italienische Sprachkenntnisse nicht schlecht. Zum Glück war Steve allen Sprachen mächtig, die zur Zeit gesprochen wurden, sogar mit den einzelnen Dialekten. Ich weiß nicht warum mich zu anfangs das so verwundert hatte, war er doch älter als es sich ein Mensch vorstellen konnte und somit hatte er natürlich auch genügend Zeit um Dinge zu lernen die einem einzelnen Menschen nie geliengen würden. Es war ein Wunder das er mich nicht für dumm hielt, mußte ich doch mit meinen geringen Wissen ihm doch wie ein Neandertaler vor kommen.Ich stellte mir die Szene bildlich vor, ich mit einer Keule die sich von hinten anschliech und im eine über den Kopf zog um ihn danach in meine Höhle zu schleppen, bei diesen Gedanken mußte ich Lächeln.Am Freitag ging es dann richtig los, wir verstauten unsere Koffer und machten uns auf den Weg, als wir nach Stunden die Italienische Grenze erreicht hatten, war es als würde von Steve, pardon Lucas ein Stein von Herzen fallen. So glücklich hatte ich ihn noch nie gesehen, es war fast so als würde er von ihnen leuchten.Die fahrt endete schließlich in Bibione wo wir uns in einem der vielen Hotels ein Zimmer mieteten. Die Koffer wurden aufs Zimmer gebracht und in seinem über schwang der Gefühle hob Lucas mich hoch und trug mich in unser Zimmer, meine proteste über hörte er einfach, als er mich endlich herunter ließ, boxte ich ihm leicht auf die Brust mit einem zänkischen Grinsen im Gesicht.
War es nicht er der mir in den letzten Tagen eingebläut hatte, das wir uns unauffällig benehmen müßten und jetzt brach er selbst seine eigenen Regeln. Die Menschen unten in der Halle hatten mit ungläubigen Blicken die Szene beobachtet und waren nur erstaunt das er mich mit so einer Leichtigkeit und ohne scheinbare Anstrengung herum tragen konnte.`` Also an deinem Unauffällig müssen wir noch hart Arbeiten oder denkst du jeder Mann könnte mich einfach so herum tragen? Außerdem habe ich Beine und auch wenn es nicht so aus sieht benutze ich sie sehr gern besonders wenn es um Treppen geht, ist nämlich gut für meinen Po wenn du weißt was ich meine.````Ach, wirklich??? Ich dachte ich sollte dich besser tragen, damit du nicht zu müde bist für sagen wir mal wichtigere und angenehmere Dinge. Außerdem ist dein Po gut so wie er ist.```` Ja und das habe ich nur den Treppen zu verdanken! Ich werde jetzt ein langes ausgiebiges Bad nehmen und denke nicht mal dran mir zu folgen!!!``Ich ging ins Bad und ließ mir Wasser ein als ich endlich in der Wanne lag, dauerte es nicht lange bis Lucas zu mir kam, mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht stieg er zu mir und wir verwöhnten uns gegen seitig bis wir in unseren Liebesspiel Zeit und Raum hinter uns liesen. Als wir endlich fertig waren und voll kommen verschrumpelt aus der Badewanne stiegen ließ uns Lucas was aufs Zimmer kommen, der Dienstbote mit dem Essen in der Hand wünschte uns noch eine angehneme Nacht mit einem Ausdruck im Gesicht der Bände sprechen ließ. Mit leicht gerötetem Gesicht schnappte ich mir ein Stück Brot und lies mich erschöpft ins Bett fallen, ich knabberte noch eine Zeit lang an meinem Brötchen bis ich mich in meine Decke einrollte und schließlich wie eine Katze, die gerade an der Sahne geschleckt hatte, einschlief.
Es war Nacht, ich war allein und ging spazieren in den vielen Gassen Italiens, die Menschen um mich herum hielten Händchen oder gingen Arm in Arm. Aus einer Gassen kamm ein Stöhnen kein so erfreutes wie bei einem pärchen das im liebes Akt verschmolzen war, sondern eines das schmerz verzehrt war. Ich hielt den Atem an, sollte ich es wagen nach zu sehen was sich in dieser Gasse verbarg? Mein Herz klopfte schneller und obwohl ich kein gutes Gefühl bei der Sache hatte zog mich etwas unweigerlich zu dem Ort hin. Anfangs konnte ich kaum was erkennen da meine Augen an diese schwärze nicht gewohnt waren aber nach ein paar Momenten sah ich. Dort in der Ecke lag ein Mann, er war groß gebaut jedoch nicht von muskulöser Statur, eher schlank aber es passte irgendwie zu ihm. Als ich näher tratt blickte er auf, seine Augen waren von einem tiefen Meeresblau und sein Gesicht war schmerzverzehrt. Ich kniete mich zu ihm herunter um besser sehen zu können, meine Hose tauchte in etwas feuchtes warmes ein und als ich meine Hand auf Schulter legte wurde sie nass. Ich hob die Hand um zu besser sehen zu können und was ich sah war Blut, überall es ronn mir die Fingern hinunter und tropfte mir auf meine Hose. Nun schaute ich hinab auf meine Hose und mußte geschockt erkennen das ich in einer Lache aus Blut kniete. Was sollte ich bloß tun???`` Bist du gekommen um mich zu töten? Normaler weiße schicken sie keine Menschen um ihre drecks Arbeit zu tun und doch es muß so sein den du riechst nach ihnen.``Was sagte er? Ich verstand nicht, ich drehte ihn auf den Rücken und begann ihn zu trösten, Tränen rannen mein Gesicht herunter. Wie konnte er nur glauben ich könnte jemanden so etwas schreckliches antun? Egal, ich mußte dringenst etwas tun, bevor er starb, ich würde es nicht zu lassen das ihm noch jemand so ein Leid zu fügt.
Schweiß gebadet wachte ich auf, es war nur ein Traum versuchte ich mich zu beruhigen, doch es war alles so real gewesen, ich stand auf und schaute mich im Zimmer um. Ich war alleine, wo war Lucas nur hin? Egal, ich könnte ihn fragen wenn er zurück war, ich ging in die Lobby an der Bar die noch offen hatte und bestellte mir einen Kaffee. Ich schüttelte ein paar mal den Kopf um die Bilder des Traumes los zu werden aber es wollte mir nicht so recht gelingen.Zwei mir bekannte Hände umschlangen mich von hinten, es war Lucas der mich mit einem fragenden Gesicht ansah aber nichts sagte.``Wo, warst Du? Ich hatte einen hässlichen Traum.`` sagte ich mit belegter stimme.``Es hat Ärger gegeben aber ich habe alles geregelt, du solltest wieder ins Bett gehen. Es war nur ein Traum`` seine Stimme klang erschöpft. ``Ärger? welcher Art von Ärger?``, die Angst kroch in mir hoch. `´ Nichts über das DU dir Sorgen machen müßtest oder von belang für dich wäre und jetzt komm lass uns gehen ich bin müde.`` Er hörte sich so alt an als er diese Worte sprach, aber wenn er mir nichts genaues sgen wollte würde ich es auf sich bruhen lassen, voresrt zumindest. Ich trat von meinen Platz weck und ging mit ihm Seite an Seite die Treppen zu unseren Zimmer hinauf. Lang lag ich noch in unserem Bett und dachte über das nach was geschehen war. Was verheimlichte mir Lucas? Warum hatt er mir keine richtige Antwort auf meine Frage gegeben? Immer wieder krochen die Bilder meines Traums in meine Gedanken als wären sie giftige Schlangen zuckte ich jedes mal zu sammen. Ich würde Lucas zur rede stellen, aber jetz mußte er schlafen, ich beobachtete seinen Oberkörper wie er sich hob und sank unter seinem T-Shirt, das hatte etwas beruhigendes für mich. Es war schon komisch nun hatte ich schon ein paar Nächte neben ihn gelegen aber noch nie hatte er etwas angehabt. Über diese Rekenntnis mußte ich schmunzeln, sein schlaf war jedoch nicht friedlich wie sonst sondern sein Gesicht war von einem Kummer verzehrt den ich so bei ihm noch nie gesehen hatte.Ich wachte irgendwann zu Mittag auf, wieder war ich ganz alleine im Zimmer nur das dieses mal ein Zettel am Kopfpolster lag auf dem stand: Habe einen wichtigen Termin mit einem Makler bin so um Mittag zurück, habe nur eine bitte nimm dir am Nachmittag nichts vor ich möchte dir die Stadt zeigen und wer weiß vieleicht habe ich sogar eine Überraschung für dich. PS:. Ich liebe dich!!!Dieser Brief ließ alle meine Sorgen von letzter Nacht verschwinden, ich Grinste wie ein honigkuchen Pferd und beschloß auf meinen ``Mann`` im Bett zu warten. Es dauerte nicht lange da öffnete sich die Zimmertür, Lucas stand mit einem Tablett, worauf sich eine Vase mit einer roten Rose und eine Tasse Kaffee befand, in der linken und mit Papieren in der rechten Hand in der Tür. Er kam auf mich zu und schloß dabei die Tür mit einem galantem kleinen Schupser seines Fusses. Ich fühlte mich wie eine Prinzessin, so etwas hatte noch keiner für mich je gemacht.``Ich habe uns ein Haus gekauft, ich hoffe es gefällt dir, es ist schon eingerichtet aber wenn dir was nicht gefällt können wir es natürlich umtauschen. Da hier hast du deinen Schlüssel, Ms.Warner.``, er ließ den Schlüssel verspielt vor meinem Gesicht kreisen.Ungläubig sprang ich aus meinem Bett und schlüpfte so schnell wie möglich in meine Sachen, ich mußte unbedingt das Haus sehen, sofort auf der Stelle.``Worauf wartest du noch??? Komm ich muß es sehen, oh mein Gott unser eigenes Haus so aufgeregt war ich das letzte Mal zu Weihnachten als ich noch ein Kinde war.`` Wie eine Raubkatze kamm er auf mich zu, hob mich hoch, drehte mich einmal im Kreis und küßte mich darauf. `` Ich hatte gehofft das du das sagst deswegen steht das Taxi noch vor dem Hotel und wartet.`` So schnell mich meine Füße tragen konnten rannte ich die Stufen zuer Lobby hinab, natürlich war Lucas schneller, und ganz wie es seine Art war stand er vorm Taxi und hielt mir die Tür aufm mit einem verschmitzten Lächeln. den ich gekonnt zuruck gab. So zu sagen ein kleiner Insider-Witz.Das Haus war innerhalb Stadt obwohl Haus war vielleicht nicht das richtige Wort Villa würde viel eher passen. Mein Mund blieb offen stehen, es war perfekt, ich konnte es kaum glauben. Jetzt wußte ich auch warum wir das Taxi und nicht das Auto genommen hatten, den es stand bereits friedlich in der offenen Garage. Ich ging die Treppen zu Veranda hinauf, alles war ausen weiß gestrichen, es kam mir fast vor wie eines dieser amerikanischen Filmhäuser.Das Äusere wurde nur noch von der Einrichtung über trumpft. Alles war auf einander abgestimmt eingerichtet von den Böden bis zu den Möbel, ich wollte nur Vincent könnte das hier sehen. Aber ich tröstete mich mit dem Gedanken das ich ihn bald wieder sehen würde, ich schnapptemein Händy aus der Tasche gab Lucas ein flüchtigen Kuss und rief bei meiner Muttwer an um mit meinem Sohn zu telefonieren. Ich redete fast eine Stunde mit ihm, beschrieb ihm unser neues zu Hause und was ich die letzten Tage getan hatte. Mit einem leichten Schmerz in meiner Brust verabschiedeten wir uns und ich versprach mich bald wieder zu melden.im Erdgeschoß befand sich das Wohnzimmer, Vorraum obwohl Empfangshalle wohl der besser Ausdruck dafür gewesen wäre und die Küche. Im oberen Stock waren die Schlafzimmer mit jeweils einem Bad und ein kleines Arbeitszimmer, wie gesagt ich hatte noch nie so ein schönes Haus in natura gesehen. Lucas fuhr noch mal zurück ins Hotel um unsere Koffer zu holen, als er zurück war begrüßte ich ihn mit einem leidenschaftlichen Kuss, meien Hände fuhren unter sein Hemd, als ich ihn an derlinken Seite berührte zuckte er zu sammen. Ich schob das hemd hoch m die Ursache zu sehen und was ich da sah war ein großer blauer Fleck. Hastig schob er das Hemd zurück an seinen Platz, wärend ich ihn mit der Hand vor meinen Mund mit einem besorgtem jedoch fragenden Blick ansah.``Das ist gar nichts ich muß mich irgendwo gestoßen haben.``
``Gestoßen? Du verschwindest letzte Nacht einfach so uns hast mir keine richtige Antwort gegeben als ich dich fragte wo du warst und jetzt erzählst du mir eine Story von wegen du hättest dich irgendwo gestoßen?! wenn du es mir nicht sagen willst, dann lass es, aber lüge mich nie wieder an!!!`` , fauchte ich ihn an.``Es tut mir Leid! Es gibt einfach Dinge über die ich nicht mit dir sprechen will und kann, Kannst du das respektieren?``, er hob die Hand um mein Gesicht zu berühren hielt aber in der Bewegung inne und senkte sie wieder. Ich nickte nur and machte mich daran die Koffer aus zupacken, das war besser den ich wußte ich brauchte noch ein bißchen Zeit um meine Wut verrauchen zu lassen. Am späten Nachmittag ging ich hinunter ins Wohnzimmer wo Lucas im Kamin ein Feuer gemacht hatte und jetzt saß er auf der Couch und starrte geistes abwesend in die Flammen.
``Ich gehe zum Markt und kaufe einige Sachen, ich möchte uns zur Feier des Tages etwas besonderes zaubern. Es ist alles in Ordnung, ich wollte nur fragen ob ich dir vielleicht etwas besorgen kann für deinen blauen Fleck?``, einige Sekunden vergingen bis ich endlich eine Antwort bekamm.``Ich freue mich schon auf das was du für uns zaubern wirst und nein ich brauche nichts, außer vieleicht einen Kuss. Die Wunde ist bereits verheilt, wenn ich mir jetzt mein Hemd hoch schieben würde, würdest du nichts mehr sehen, trotzdem danke.``Ich ging zu ihm hin und gab im natürlich was er zuvor verlangte, danach nahm ich meine Tasche und ging auf den nahe gelegen Markt. Ich hatte schon einige Sachen gekauft und die Dämmerung brach schon langsam ein. Mir war nicht auf gefallen wie spät es schon war und wie weit ich vom Markt abgekommen bin weil ich mir die Gegend genauer anschauen wollte. So viel Spass hatte mir der kleine Einkaufsbummel gemacht und so voll bepackt mit zwei Tüten machte ich mich auf den Weg nach Hause. Ich hatte ein leicht mulmiges Gefühl als ich durch die Gassen schlenderte und mich um sah. Plötzlich wußte ich wo ich mich eigentlich befand, aber das war unmöglich es war doch nur ein Traum gewesen. Meine Schritte wurden schneller und ich versuchte mich fest davon zu über zeugen das ich mir das alles nur einbildete. Doch als ich schon fast wieder mich beruhigt hatte und ich über meine eigene Dummheit zu grinsen begann, hörte ich es, ein stöhnen genauso wie das in meinen Traum. Ich wußte ich sollte nicht diesem schmerz verzehrtem Stöhnem folgen aber wie im Traum konnte ich mich einfach nicht entziehen und ich bog um die Ecke wo es herkam.
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