Gefangen
Dort sah ich ihn liegen, ich rannte zu ihm, kniete mich zu ihm hinunter und versuchte ihn auf meinenSchoß zu rollen, damit sein Gesicht nicht weiter in seiner eigenen Blutlache lag. Der Versuch mußte ihm Schmerzen bereiten da er mich dabei anknurrte, die Tatsache das er sich zu wehren begann, obwohl er schwach wirkte, machte mir die ganze Sache nicht gerade einfacher.``Beruhige dich, ich will dir nur helfen, es wird alles wieder gut.``,wieder holte ich einige male, zu gegeben nicht nur für ihn. Ich wollte glauben das ich ihm wirklich helfen könnte, nur gab es da ein winziges Problem. Ich wußte nicht wie! Jemand kam in unsere Richtung gelaufen, als ich mich gerade umdrehen wollte und um hilfe bitten, spürte ich einen heftigen Schlag auf meinem Hinterkopf. Ich weiß nicht wie lange es gedauert hatte bis ich wieder munter wurde, aber die Zeit reichte um mich von der dunklen Gasse in ein kleines Zimmer zu verfrachten. Das Zimmer hatte kein Fenster und somit konnte ich nicht mal sagen wie spät es schon war und meine Tasche hatten sie mir weg genommen. Ich griff mir auf meinem Kopf, er schmerzte, das würde woll eine dicke Beule werden, danach versuchte ich auf zu stehen und zur Tür zu gehen. Das ganze mußte ziemlich witzig aus gesehen haben so wackelig wie ich auf den Beinen war, natürich was die Tür verschloßen, aber einen Versuch war es doch wert gewesen, versuchte ich mir ein zu reden. Ich beschloß mich in die linke hinter Ecke des Zimmers zurück zu ziehen und abzuwarten was als nächstes geschehen würde. Eine ganze Zeit lang geschah gar nichts, außer das mein Magen zu knurren begann, irgendwann bin ich dann sogar eingeschlafen. Ich wurde durch das knacken der Türe auf geweckt die sich langsam öffnete, in der Tür stand eine Frau, sie hatte langes blondes Haar und war schmall gebaut, sie hatte ein Teller mit essen in der einen Hand und in der anderen ein Glas voll Wasser. Sie stellte es Kommentar los auf den Boden und schloß die Türe wieder hinter sich zu. Ich ging zu der Mahlzeit und nahm sie dankbar an, als ich fertig war setzte ich mich wieder in meine Ecke. Das war auch schon das beste des ganzen Tages? wie gesagt das Zeitgefühl hatte ich schon längst verlorren, ich verbrachte meine Zeit damit an Lucas zu denken, wie er mich suchen würde und auch an den Mann denn ich zuvor gefunden hatte in der Gasse, ob er es wohl geschaft hatte. Wahrscheinlich war ich dem selben Typen auf den Leim gegangen der ihn so zu gerichtet hatte. Ich spürrte wie mein Körper langsam wieder müde wurde und nahm die willkommene Abwechslung an.Kurz nach dem ich erwachte sehnte ich mich nach einer Dusche und einem heißen Kaffee, ich sah auf mich herunter das Blut von dem Fremden war natürlich bereits eingetrocknet. Würde mich Lucas so sehen wahrscheinlich würde er mich gar nicht wieder erkennen, mein Körper hatte über all leichte Schürfwunden die ich nicht so genau zuordnen konnte.Die Türe ging wieder auf, nur das nicht wie ich erwartet hatte die blonde Frau in der tür stand, sondern der Mann der noch kurz zuvor blutend in der Gasse gelegen hatte. Da schoß es mir, er mußte einer von Lucas Art sein, ansonsten würde das ganze gar keinen Sinn machen, vielleicht hatten sie ihn auch bereits gefangen genommen und Gott weiß was mit ihm angestellt.``Guten morgen, ich hoffe du genießt den Aufenthalt bei uns? Wie ist dein Name und was wer zum Teufel hat dich geschickt?``, er lähnte lässig gegen den Türstock und überkreutzte dabei seine langen Beine.Mir machte er jedoch nichts vor, seine Augen lagen auf mir, berechnend und eiskalt, gut sie hatten Lucas also nicht gefunden, nun von mir würden sie niemals etwas brauchbares heraus bekommen, ich starrte ihn zurück an, das Kinn leicht nach vorne gebeugt und antwortete sarkastisch:``Mein Name ist Meredith, ich wohne hier und bin ganz zufällig über dich nun sagen wir mal gestolpert.`` Nun kam er auf mich zu und kniete sich vor mich hin, gleichzeitig drückte ich mich noch enger an die Mauer hinter mir, ließ ihn aber nie aus den Augen.``Glaugst du das hier ist ein Spiel, ich weiß nicht was sie dir über uns erzählt haben, aber normaler weise machen wir keine Gefangenen. Der einzige Grund warum du noch lebst ist der das du ein Mensch bist und ich von dir wissen möchte seit wann Engel und Menschen plötzlich gemeinsamme jagt auf uns machen. Wage es nicht es ab zu streiten ich kann einen dieser Bastarde immer noch an dir riechen.`` Ok. das änderte alles oder vielleicht auch nicht, ich wußte jetzt das ich einen Dämon und keinen Engel vor mir hatte, aber Vertrauen konnte ich ihnen natürlich auch nicht, daher beschloß ich ihnen die Wahrheit zu sagen zu mindest einen kleinen Teil davon.``Nun gut, ich fange von vorne an, ich heiße Simone bin geboren in einer kleinen Stadt in Österreich, wo ich meinen jetztigen Freund kennen gelernt habe. Seine Eltern hatten aber etwas gegen mich, nun sagen wir mal sie waren alles andere erfreut über seine Wahl mich als Freundin zu nehmen. Als sie schließlich ihm verboten sich weiter mit mir zu treffen, und da sie sehr einflußreich waren, sahen wir uns gezwungen unter falschem Namen einfach abzuhauen und ein neues Leben hier in Italien zu beginnen. Ich war gerade beim Einkaufen, damit ich uns etwas leckers kochen könne zur Feier des Tages, da wir uns gerade ein süßes kleines Haus angesehen hatten das wir uns vielleicht kaufen wollten, als ich wie gesagt über dich gestolpert bin. Bitte sei mir nicht böse aber das mit den Engeln ist einfach lächerlich.``, spottete ich zurück. er stand aus und ging zu Tür bevor er hinaus trat sagte er noch:``Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, das wird dir auf keinen Fall deinen Arsch retten aber ich werde deine Story über prüfen.``
Was soll es dachte ich bei mir die Hauptsache war doch das es Lucas gut ging, obwohl ich traurig wahr und mir zum weinen zu mute war, gab ich diesen Ungeheuern nicht die Genugtung. Natürlich würde ich aus dieser Sache nicht heil heraus kommen, aber wenigstens ging es den Mensschen die ich Liebte gut.Nach ein paar Stunden ging die Türe abermals auf es war der Mann von vorhin.``Lass uns doch noch mal von vorne beginnen, ich heiße Marcus und ich glaube dir, obwohl du mir nicht die ganze Wahrheit gesagt hast. Obwohl das würde ich in deiner Position auch nicht, du wirst nicht glauben wer vor einer Stunde vor unserer Tür gestanden ist, es war Lucas und er hat mir einen sehr verlockenden Tausch vorgeschlagen. Dein Leben gegen das seine, ich muß gestehen ich bin entzückt von so viel naivität.`` ``Und was sollte dich davon abhalten zuerst ihn und dann mich zu töten, wenn ich es irgendwie verhindern kann, dann werde ich das.`` ``Weist du was ich mag dich, du hast kampfgeist das gefällt mir. Spielst du gern Spiele- also ich liebe es zu spielen?! Also folgender Vorschlag ich unterziehe dich einer Prüfung, wenn du sie bestehst werdet ihr beide Leben, verlierst du aber, werdet ihr beide sterben. Bist du einverstanden?`` ``Habe ich den eine Wahl? Ich aktzeptiere. Also spuck`s aus?!``Er drehte sich zu der Tür und Schrie:``Daniel komm herein und knie dich nieder.``, und dann zu mir gewant,``Hier ist ein Messer nimm es und töte ihn, wenn du das getan hast wird Lucas leben.`` Er drückte mir das Messer in die Hand, eine Zeit lang sprang mein Blick zwischen ihm und den Messer hin und her. Das konnte doch unmöglich sein ernst sein aber nichts in seiner Miene verriet mir ob es so war. Wie kalt mußte man sein um so etwas zu tun? Mein Blick wanderte zu Daniel der zitternd vor mir kniete, oh mein Gott, das war ja fast noch ein Junge, nicht älter als sechszehn!Ich überlegte und dann wußte was zu tun war, ich holte mit dem Messer aus und stach zu. Zumindest wollte ich das, aber eine Hand schleuderte mir das Messer mit so einer Wucht aus der Hand, das ich nur schockiert auf meine Hand starrte.``Dummes Weib, weißt du nicht was dich nach Selbstmord erwartet? Nein?! Ich werde es dir sagen, man kommt in die Hölle.``,er schleuderte mich mit der rechten Hand an die Wand und hielt mich mit grimmiger Miene dort fest. Ich blickte in seine dunkel blauen Augen, und dachte nur bei mir, genauso wie in meinem Traum, dieser Erkenntniss brachte mich zum Lachen. Marcus sah mich nur verdutzt, verwirrt und verständniss los an, als ob ich den Verstand verlorren hätte. Da mußte ich nur noch mehr lachen, alles an dieser Situation kamm mir so unwirklich vor. Er erstickte meinen Hysterie Anfall in einen lauten Knurren und drückte mich nur noch mehr gegen die Wand. ``So du würdest sterben für ihn? Gut, aber jetzt noch nicht, Daniel, geh und sage Lucas das er nach Hause zu seiner Familie gehen soll, es gibt hier nichts mehr für ihn! Wenn du das erledigt hast bringst du Simone in meine Gemächer und sieh zu das sie sich wäscht und neue Kleidung bekommt.``, werend der ganzen Ansprache hatte er nicht einmal den Blick von mir gewendet, auch nicht als Daniel hinaus gestürmt war, wie von der Tarantel gestochen. Nach schier ewigen Sekunden ließ er schlißlich von mir ab und ließ mich allein. Nun brachen die Tränen aus mir heraus,was sagte er, für Selbstmord kommt man in die Hölle, er irrte sich ich war bereits in der Hölle!!! Als ich mich beruhigt hatte öffnete sich die Türe, es war Daniel, mit einem leicht verlegenen Lächeln vorderte er mich auf ihm zu folgen. Er führte mich durch viele Gänge, es mußte sich um ein großes koplexes Anwesen handeln, wir begegneten vielen Menschen die hier alle zu wohnen schienen, vor einer großen massiven Holztüre blieben wir schlißlich stehen. Er zog einen Schlüsselbund aus seiner Hosentasche und sperrte auf. Wir gingen hinein, als erstes erkannte ich einen großen Raum, der so eine Wohnzimmer war links davon war das Badezimmer und rechts befand mich mein persönicher Alptraum, das Schlafzimmer mit nur einem Bett. Auf dem Bett lag frische Kleidung, die man kurz zuvor dort platziert haben mußte. Nun legte Daniel eine Hand auf meine Schulter und sprach:``Mein Vater muß dich wirklich mögen, er hatt bis jetz noch nie jemanden in seine Gemächer gelassen, noch nicht einmal Nicole. Wenn ich dich alleine lasse versprichst du mir dich zu benehmen und dich zu waschen? sonst bekomme ich Ärger,wenn er zurück kommt und nichts davon geschehen ist was er mir aufgetragen hat.<´´ Verlegen tapste er von einen Fuss auf den anderen so wie es Vincent tat wenn ihm ein Gespräch unangehnem war. Ich nickte nur mit dem Kopf und fügte mit noch etwas belegter vom weinen hinzu:`` Ich werde alles tun was du gesagt hast, ich hätte da nur eine bitte bevor du gehst,ich rieche das du rauchst, könnte ich eine Zigarette, ich rauche zwar schon lange nicht mehr aber jetzt könnte ich eine vertragen und einen Kaffee von dir bekommen?`´ Er lächelte mich an zog aus seiner Hosentasche Marlboro und gab mir das Päckchen sammt Feuer in die Hand:``Kaffee kommt sofort, behalte das Päckchen, ich kenne meinen Vater, glaub mir du hast sie nötiger wie ich, obwohl...., er sprach nicht zu Ende blickte mich nur komisch an, drehte sich um und ging. Einige Minuten später kam er zurück mit einem Häferl Kaffee stellte es ohne Worte hin und ging abermals. Diesmal sperrte er aber die Tür hinter sich zu. Ich setzte mich und Genoss meinen Kaffee und dazu, nach fünf Jahren, meine Zigarette.
Danach holte ich mir die Kleidung aus dem Schlafzimmer und legte es in das Badezimmer. Ich zog mich aus aund stellte meinen geschundenen Körper unter die Dusche, bis das zittern meines Körpers verschwand. Als ich fertig war betratt ich das Wohnzimmer und mßte zu meinem Leidwesen fest stellen das ich nicht mehr alleine war. Marcus stand mittem im Raum und musterte mich von oben bis unten, er machte eine galante Handbewegung richtung Schlafzimmer und ging hinein, er blickte zurück um sicher zu gehen das ich ihm auch folgte. Das tat ich auch, aber wenn er dachte er hätte gewonnen würde er sein blaues Wunder erleben. Er ließ mich eintreten und als ich fast schon in der Nähe des Bettes war hörte ich wie sich hinter mir die Tür schloß, zwar konnte ich es nicht sehen aber ich war mir sicher das er seine Fähigkeiten dazu benutzt hatte um sie schnell zu schließen, jetzt lag er mit verschrenkten Beinen im Bett und grinste mich mit einem vielsagenden Blick an.
Ich trat näher zum Bett und streckte meine Hände nach dem Polster und der Decke aus, als ich bereits daran war sie vom Bett zu ziehen stand er plötzlich hinter mir und hielt mich fest. Mit einem knurren pfauchte er mir in das Ohr:`` Entweder du liegst neben mir oder du schläfst auf dem Boden, wie du willst aber die Sachen bleiben dort wo sie sind hast du das verstanden?`` Kurz darauf lag er wieder auf seiner Seite im Bett und klopfte mit der rechten Hand auf die andere. Ich schenkte ihm mein süßestes Lächeln und ließ mich nieder und zwar mit einem lautem Plumps auf den Boden. ``Wie du willst, mein Hündchen, aber lass dir sagen bevor die Sonne auf geht wirst du mit mir mein Bett teilen. Denke ja nicht es würde mir freude bereiten, du bist eigentlich gar nicht mein Typ.``,sprach er mit amüsierter Stimme``Dann tu uns beiden einen Gefallen und lass es!!! Denkst du es würde mir Spass machen von einem Monster wie dir genommen zu werden, lieber würde ich mich aus dem Fenster werfen. Du hast gesagt wenn ich mich töte komme ich in die Hölle, damit hattest du unrecht.``, sagte ich müde.`` Ich hatte nicht unrecht du wärst in die Hölle gekommen, dummes Weib`´, fauchte er zurück.``Nein du hattest unrecht, den ich bin bereits in der Hölle!``, ich drehte mich um, damit er die Träne nicht sah die mein Gesicht hinunter kullerte und schlief ein.
Ich wurde von einem streicheln an meiner Wange auf geweckt, ich rieb mir die Augen. Da stand Lucas und lächelte mich an! ``Warum liegst du am Boden und nicht bei mir im Bett?``,schallt er mich. Ich lächelte zurück und setzte mich gemeinsam mit ihm auf Bett, er legte seine Hand in meine und starrte mich an.``Weißt du, wenn ich dir so tief in die Augen sehe erscheint es mir so als würde ich in ihnen ertrinken.``, er küßte mich, nicht zart so wie ich es von ihm gewonnt war nein fordernd und leidenschaftlich. Ich glaubte sogar eine tiefe innere Zerissenheit zu spürren. Wir rießen uns fast die Kleider vom Leib und doch er küsste mich unentwegt so als hätte er Angst mich jä wieder loss zu lassen. Er legte sich aufs Bett und zog mich mit sich beide Hände an meinem Gesicht zog er mich so nahe zu seinem das ich unsere Nasenspitzen berührten.``Fessle mich, ich möchte dir nicht weh tun.``, bettelte er mich an. Fragend sah ich ihn an doch ich folgte seiner Aufforderung und fesselte ihn an den Händen. Ich küßte ihn genauso intensiv wie er mich und manchmal bebachtete ich wie er vor Genuss an seiner Unterlippe kaute, etwas das mir früher nicht auf gefallen war. Kurz bevor wir uns vereinigten schrie er: ``Warte, nimmst du mich an?`` Mein Atem ging schnell ich stieß ein ``Ja!!!``, hervor. ``Nein, sag es, nimmst du mich an,bitte?! flehte er jetzt. Erstaunt über dieses flehen vereinigte ich mich mit ihm und sagte im selben Moment mit feierlicher Stimme: ``Ja, ich nehme dich an!``

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